Imhof krönt seine Karriere

Trotz misslichem Wetter fand der erste Wettkampftag bei ausgezeichneter Stimmung statt. Schliesslich setzte sich in der höchsten Kategorie der als Favorit gestartete Routinier Andi Imhof aus dem urnerischen Bürglen durch. Auch in den drei Leistungsklassen gab es Favoritensiege.

Wenn die Organisatoren des ESV Eschenbach wettermässig auch kein Glück hatten, so durften sie sich andererseits ob den ausserordentlich grossen Teilnehmerzahlen freuen. So trafen sich an beiden Wettkampftagen insgesamt rund 400 Athleten zum Kräftemessen. Auf den top eingerichteten Anlagen gingen die Titelkämpfe in einem würdigen, stimmungsvollen Rahmen über die Bühne.

Imhof mit wertvollem Sieg

Obwohl sich der Urner bereits in den Vornoten einen grossen Vorsprung erarbeitet hatte, blieb die Entscheidung in der Kategorie A bis zum Schluss spannend. Schliesslich hätte der Zuger Kranzschwinger Marcel Bieri mit einem Sieg im Schlussgang noch den Titel holen können. Mit einer taktisch sehr klugen Leistung vereitelte Imhof dies schliesslich. Somit durfte der von Emotionen sichtlich überwältigte Routinier diesen besonderen Sieg am «Eidgenössischen», der ihm in seiner Nationalturnkarriere nur noch fehlte, feiern.

Favoritensiege in den Leistungsklassen

In der Leistungsklasse 3 gelang dem Zürcher Weinländer Jeremy Vollenweider eine erfolgreiche Rückkehr auf die Wettkampfplätze. Nach schweren gesundheitlichen Rückschlägen, siegte der Wiedergenesene schliesslich mit einer eindrücklichen Leistung – und dies insbesondere in den Zweikämpfen. Er verwies die beiden Märstetter Niklas Blaser und Yves Müllhaupt auf die Ehrenplätze.

Ebenso zu überzeugen wusste der Luzerner David Wüest. Der Favorit aus Grosswangen siegte in der Leistungsklasse 2 verdient. Auch hier standen zwei Athleten der starken Riege aus dem thurgauischen Märstetten auf dem Podest: Pirmin Kolb (2.) und Lars Hugelshofer (3.).

Und schliesslich ging der Titel in der Leistungsklasse 1 ebenfalls an einen favorisierten Athleten. Roman Wandeler aus dem luzernischen Buttisholz holte sich überlegen den Sieg vor Kilian Arnold, Bürglen UR und Philipp Marti, Willisau.

Hochstehende Wettkämpfe bei den Jugendklassen

Am zweiten Tag der Eidgenössischen Nationalturntage kämpften rund 250 Jugendliche in drei Kategorien um die Eidgenössischen Titel. Bei recht ordentlichem Wetter – zuletzt gabs sogar noch etwas Sonnenschein – wanderten die Siege in drei verschiedene Regionen.

Knapper, aber verdienter Sieg für Züger

Der Tuggener Benjamin Züger verlor in den Vornoten in der Jugendklasse 2 zwei Zehntel auf das Punktemaximum. Mit zwei Maximalnoten gelang es ihm aber schliesslich, Marc Nötzli, Bilten und Lukas Heinzer, Arth-Goldau auf die Ehrenplätze zu verweisen und den Sieg in den Kanton Schwyz zu entführen.

Thurgau und Bern holten je einen Sieg

In der Jugendklasse 1 schaffte der Altnauer Andrin Grob zusammen mit mehreren anderen Wettkämpfern das Vornotentotal von 30 Punkten. Im Gegensatz zu den anderen gelang es ihm aber, auch die beiden Ringkämpfe mit nur gerade 0,2 Punkten Verlust zu gewinnen. Damit holte sich der Thurgauer den Sieg vor Ueli Rölli, Eschenbach LU und Robin Wespe, Eschenbach SG.

Den Wettkampf bei den Jüngsten in der Kategorie Jugend Piccolo dominierte Adrian Schärz, Aeschi BE. Dem Berner Oberländer gelang das Kunststück, weder in den Vornoten, noch im Ringen Punkte zu verlieren. Er stand zuoberst auf dem Siegerpodest, eingerahmt von Tim Schreiber, Fricktal (2.) und Severin Epp (Bürglen UR).

Eschenbacher holen 13 Auszeichnungen

Auf den heimischen Wettkampfanlagen gelang den Nationalturnern des ESV Eschenbach ein sehr guter Wettkampf. Von 36 Turnern holten sich 13 die begehrte Auszeichnung – davon deren 2 in der obersten Kategorie A. Trainer Steve Anderhub ist stolz auf seine Jungs: «Die Trainings haben sich bewährt. Jeder einzelne Turner hat einen hervorragenden Wettkampf gezeigt – und jeder konnte auch diese einmalige Atmosphäre in dieser einmaligen Wettkampfarena geniessen.» Diese sportliche Leistung ist deshalb auch ausserordentlich, da doch sämtliche Turner nebst dem Wettkampf als Helfer im Einsatz standen.

Folgende Rangierungen erkämpften sich die Eschenbacher:

Kategorie A (Total angetreten: 48 Turner)

  1. Christoph Emmenegger (mit Auszeichnung)
  2. Sven Barmet (mit Auszeichnung)
  3. Thomas Anderhub
  4. Jerome Barmet
  5. Michi Anderhub

Kategorie L3 (Total angetreten: 20 Turner)

  1. Sandro Waldmeyer

Kategorie L1 (Total angetreten: 49 Turner)

  1. Tobias Huser (mit Auszeichnung)
  2. Flavio Zemp (mit Auszeichnung)
  3. Valentin Jung
  4. Stefan Füglister

Kategorie J2 (Total angetreten: 79 Turner)

  1. Dario Suter (mit Auszeichnung)
  2. Florian Rölli (mit Auszeichnung)
  3. Florian Bissig
  4. Josef Schnider
  5. Dario Botta
  6. Michael Widmer

Kategorie J1 (Total angetreten: 79 Turner)

  1. Ueli Rölli (mit Auszeichnung)
  2. Lukas Schnider (mit Auszeichnung)
  3. Jannik Suter
  4. Mathias Bisang
  5. Felix Füglister
  6. Livio Bühlmann
  7. Levin Lötscher
  8. Timo Anderhub

Kategorie JP (Total angetreten: 84 Turner)

  1. Toni Rölli (mit Auszeichnung)
  2. Kevin Suter (mit Auszeichnung)
  3. Noah Sticher (mit Auszeichnung)
  4. Nino Würth (mit Auszeichnung)
  5. Christian Rölli (mit Auszeichnung)
  6. Kimo Anderhub
  7. Elia Würth
  8. Mariano Gabriel
  9. Kacper Malinowski
  10. Dominik Ziswiler
  11. Roman Widmer
  12. Julian Fluder

Offizielle Besucherzahl Freitag bis Samstag: 6500

Text: Geri Haussener, Marco Zemp / Bilder: Thomas Huwyler

Bilder

Medienmitteilung

Andi Imhof gewinnt das «Eidgenössische»!

Der Urner Andi Imhof ist Sieger der Eidgenössischen Nationalturntage 2017 und gewinnt den prächtigen Siegermuni DONATU.

Rangliste Kategorien A, L3, L2 und L1.

Rangliste Kategorien J2, J1 und JP.

Rangliste Revanche Unspunnen-Steinstossen.

Sieger Kategorie A: Andi Imhof, TV Bürglen

Sieger Kategorie L3: Jeremy Vollenweider, TV Marthalen

Sieger Kategorie L2: David Wüest, TV Grosswangen

Sieger Kategorie L1: Roman Wandeler, TV Buttisholz

 

 

 

 

Favorit trifft Nachwuchsturner; Teil 3/3

Favorit Samuel Giger im Gespräch mit dem 10-jährigen Ueli Rölli

Die Eidgenössischen Nationalturntage werden am 9. und 10. September 2017 im luzernischen Eschenbach durchgeführt. Rund 5’000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden erwartet. In der Wettkampfarena werden sie die Wettkämpfer anfeuern sowie vor und während dem Anlass die verschiedenen Festaktivitäten geniessen. Ein unterhaltsames und attraktives Rahmenprogramm rundet die spannenden Wettkämpfe ab.

Auf den Sportanlagen Lindenfeld werden sich die besten 400 Turner aus der ganzen Schweiz beim «Eidgenössischen» messen. Mit dabei auch Samuel Giger aus Ottoberg (TG) und Ueli Rölli aus Eschenbach (LU). Giger startet in der obersten Kategorie als Favorit um den Sieg. Rölli hingegen ist eine Nachwuchshoffnung aus den Reihen des organisierenden Vereins ESV Eschenbach. Wie sich die beiden auf das «Eidgenössische» vorbereiten und was sie verbindet, sagen die Turner im folgenden Interview.

Was ist dein Ziel an den Eidgenössischen Nationalturntagen 2017 in Eschenbach LU?
Ueli Rölli:
Ich möchte gerne einen Podestplatz erkämpfen.
Samuel (Sämi) Giger: Selbstverständlich möchte ich das auch gerne – wenn möglich natürlich zuoberst auf der Siegestreppe.

Wie sieht deine Trainingsvorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt aus?
Giger:
Grundsätzlich habe ich mein Trainingsprogramm nicht umgestellt. Ich trainiere zirka zehn Stunden pro Woche, aufgeteilt in Schwingen, Vornoten Nationalturnen und Kondition. Als Zimmermann habe ich zudem einen körperlich anstrengenden Beruf, der für mich wie ein zusätzliches Training ist ((lacht)).
Rölli: Ich habe in der Woche dreimal Training. Je einmal Nationalturnen, Schwingen und Ringen. Das ergibt sechs Stunden in der Halle, auf der Matte oder im Sägemehl.

«Keine Lust am Training? Mit positiver Einstellung das Beste daraus machen!» Ueli Rölli

Wie motivierst du dich, wenn du einmal keine Lust fürs Training hast?
Giger:
Da wir eine sehr gute, kameradschaftliche Trainingsgruppe haben, freue ich mehr auf meine Kollegen als aufs Training … und wenn ich einmal im Training bin, kommt meistens auch der Spass wieder.
Rölli: Ich versuche, mit einer positiven Einstellung das Beste daraus zu machen. Meine Eltern helfen mir in solchen Situationen immer sehr gut.

Wie lange machst du die Sportart «Nationalturnen» schon? Und warum?
Rölli:
Seit vier Jahren bin ich Nationalturner. Dieser Sport macht mit seinen verschiedenen Disziplinen grossen Spass. Es braucht Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und geschicktes Zweikampfverhalten, um erfolgreich sein zu können. Zudem ist es auch eine bodenständige Sportart, bei der die Kameradschaft noch gelebt und erlebt wird.
Giger: Als Ausgleich zum Schwingen betreibe ich Nationalturnen seit acht Jahren. Für mich ist Nationalturnen einerseits sehr traditionell, bodenständig und kameradschaftlich. Anderseits gibt es keinen anderen Sport, der dermassen polysportiv ausgeübt werden kann. Nationalturnen macht einfach Freude!

«Mein 2. Platz am Eidgenössischen Schwingfest 2016 in Estavayer ist bisher mein grösster Erfolg!» Samuel Giger

Welches ist dein grösster sportlicher Erfolg?
Giger:
Da gibt es mehrere ((lacht)). Zu den schönsten Erfolgen zähle ich meinen Sieg am Schwägalp-Schwingen 2016 oder meinen 2. Platz am Eidgenössischen Schwingfest 2016 in Estavayer. Beim Nationalturnen bin ich natürlich auf meine drei Schweizermeistertitel in der Hauptkategorie sehr stolz.
Rölli: Da kann ich noch nicht so viel aufzählen wie Sämi ((lacht)). Für mich ist der 3. Rang an der Schweizermeisterschaft 2016 mein bisher grösster Erfolg.

Welche sportlichen Tipps gebt ihr einander?
Rölli:
Ich hoffe, dass Sämi so weitermacht wie bisher und noch viele Siege im Nationalturnen und Schwingen feiern kann.
Giger: Ueli soll unbedingt seine Freude am Sport behalten. Der Spass und die Freude sind das Wichtigste, um erfolgreich sein zu können.

«Die besten Nationalturner werden für spannende Wettkämpfe und ein tolles Fest sorgen.» Samuel Giger

Was können die Zuschauerinnen und Zuschauer am «Eidgenössischen» in Eschenbach LU erwarten? Auf was können sie sich freuen?
Giger:
Beim Saisonhöhepunkt in Eschenbach werden die besten Nationalturner am Start sein. Das verspricht mit Garantie hervorragende Einzelleistungen bei den Vornoten und spannende Zweikämpfe. Und klar: In Eschenbach stimmt auch das Unterhaltungsprogramm, sodass einem gemütlichen Fest nichts im Wege stehen wird.
Rölli: Die Festbesucher werden hautnah sehen und miterleben können, was Nationalturnen ist und welche verschiedenen Disziplinen dazugehören. Interessante, spannende und vielseitige Wettkämpfe werden geboten.

Steckbrief Samuel Giger
Wohnort: Ottoberg
Verein: Schwingclub am Ottenberg, www.schwingen-tg.ch/ottenberg
Beruf: Im 3. Lehrjahr als Zimmermann
Alter: 19 Jahre
Grösse: 194 cm
Gewicht: 115 kg
Lieblingsessen: Steak mit Pommes Frites
Lieblingsgetränk: Milch und Eistee
Lieblingsmusik: Rock
Hobbys: Nationalturnen, Schwingen, Ringen, Treichlen

Steckbrief Ueli Rölli
Wohnort: Eschenbach
Verein: Eschenbacher Sportverein, www.esv-eschenbach.ch
Beruf: Schüler
Alter: 10 Jahre
Grösse: 140 cm
Gewicht: 36 kg
Lieblingsessen: Cordon Bleu mit Pommes Frites
Lieblingsgetränk: Eistee
Lieblingsmusik: Ländlermusik
Hobbys: Nationalturnen, Schwingen, Ringen

Bilder: Franz Hess

Medienmitteilung

Favorit trifft Nachwuchsturner; Teil 2/3

Jungturner Flavio Zemp im Gespräch mit Routinier Andi Imhof

In rund drei Monaten – am 9. und 10. September 2017 – werden im luzerner Seetal die Eidgenössischen Nationalturntage durchgeführt. Die besten 400 Turner aus der ganzen Schweiz werden sich beim «Eidgenössischen» in Eschenbach LU messen und sich einen intensiven und spannenden Wettkampf liefern.

Das Teilnehmerfeld wird mit hochkarätigen Athleten bestückt sein. Zu den Top-Favoriten gehört auch Andi Imhof aus Attinghausen. Im Gespräch mit Flavio Zemp, einem Nachwuchsturner aus dem organisierenden Verein ESV Eschenbach, sagen die beiden, warum der grosse Sportevent in Eschenbach nicht nur für die Turner, sondern auch für die Besucher ein Erlebnis sein wird.

Was ist dein Ziel an den Eidgenössischen Nationalturntagen 2017 in Eschenbach LU?
Flavio Zemp:
Eine Auszeichnung ist mein Mindestziel. Gerne möchte ich vorne dabei sein.
Andi Imhof: Keine Frage – ich will um den Sieg mitkämpfen. Mindestens einen Podestplatz erwarte ich von mir.

«Meine Routine wird einer meiner Trümpfe sein.» Andi Imhof

Wie sieht deine Trainingsvorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt aus?
Imhof:
((lacht)) Das ist so eine Sache … Ich habe bisher weniger trainiert als andere Jahre. Das Training werde ich jetzt aber so planen, damit ich im September in Form sein werde. In der Woche trainiere ich in etwa acht Stunden, aufgeteilt in Schwingen, Vornoten Nationalturnen sowie Kraft und Ausdauer. Meine Routine werde ich zudem sicher auch als Trumpf einsetzen (müssen).
Zemp: Ich werde die intensiven Trainings im Verein sowie die Wettkämpfe vor dem «Eidgenössischen» nutzen, um fit und bereit zu sein. Ebenso möchte ich mein Zweikampfverhalten noch verbessern. Von meinen wöchentlich rund 2-3 Stunden Trainingszeit will ich möglichst optimal profitieren.

Wie motivierst du dich, wenn du einmal keine Lust fürs Training hast?
Imhof:
Das Training – und dabei natürlich das Treffen meiner Kollegen – ist mittlerweile eine Gewohnheit, ein gewisser Automatismus geworden. Und wenn die Lust wirklich mal nicht vorhanden ist, dann lasse ich das Training aus und geniesse den Abend mit meiner Familie ((lacht)).
Zemp: Ich gehe einfach … das heisst, meine Eltern lassen mich das Training gar nicht ausfallen ((lacht)). Meistens ist es nur, bis ich im Training bin. Sobald es los geht, ist auch die Motivation zurück.

«Nationalturnen ist eine traditionsreiche Sportart. Ein cooles Hobby, das ich mit tollen Kollegen teilen kann.» Flavio Zemp

Wie lange machst du die Sportart «Nationalturnen» schon? Und warum?
Zemp:
Ich übe seit sechs Jahren mit Freude diese Sportart aus. Nationalturnen ist eine traditionsreiche Sportart. Im Training kann ich gut abschalten und mit Kollegen das coole Hobby teilen.
Imhof: Mein Vater war Leiter im Turnverein und hat mich vor zirka 24 Jahren in die Turnhalle mitgenommen … und seither bin ich mit Begeisterung ein Nationalturner. Dieser Sport gibt es nur in der Schweiz und verbindet Jung und Alt. Die Kameradschaft ist etwas Einmaliges. Auf dem Wettkampfplatz ist man Gegner, vor- und nachher herrscht aber eine friedliche, kameradschaftliche Stimmung.

Welches ist dein grösster sportlicher Erfolg?
Imhof:
Da gehören bestimmt meine zwei Siege im Nationalturnen an den Eidgenössischen Turnfesten Frauenfeld (2007) und Biel (2013) dazu. Ebenso natürlich meine drei Kränze an Eidgenössischen Schwingfesten, mit u.a. dem dritten Schlussrang am «Eidgenössischen» 2010 in Frauenfeld. Mein Sieg beim Innerschweizer Schwingfest 2015 in Seedorf hat ebenfalls einen Ehrenplatz erhalten.
Zemp: Leider noch nicht so viele wie Andi ((lacht)). Schön war beispielsweise mein 5. Rang an der Schweizermeisterschaft 2015, oder dass ich im 2016 an jedem Wettkampf die Auszeichnung gewonnen habe.

«Die Freude am Sport ist enorm wichtig, um erfolgreich sein zu können.» Andi Imhof

Welche sportlichen Tipps gebt ihr einander?
Zemp: Einem Routinier wie Andi kann ich keine Tipps geben. Es würde mich natürlich freuen, wenn ich Andi am Samstag, 9. September, zum Sieg gratulieren könnte.
Imhof: Flavio soll unbedingt die Freude am Nationalturnen behalten, in den Trainings gut mitmachen und auf keinen Fall die Geduld verlieren, wenn die Erfolge nicht unmittelbar eintreffen. Es ist sinnvoll, nicht allzu grosse Ziele zu setzen, diese dann aber konsequent und mit Willen verfolgen.

Was können die Zuschauerinnen und Zuschauer am «Eidgenössischen» in Eschenbach LU erwarten? Auf was können sie sich freuen?
Imhof:
In Eschenbach dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf einen vielseitigen und spannenden Sporttag freuen. Viele Highlights, eine gute Festwirtschaft und ein unterhaltsames Rahmenprogramm werden die Eidgenössischen Nationalturntage 2017 auszeichnen.
Zemp: Das «Eidgenössische» wird schöne, interessante und unterhaltende Tage bieten. Die Sportart Nationalturnen wird sich von seiner besten Seite präsentieren und am Abend werden die Turner zeigen, wie die Kameradschaft mit einem tollen Fest gefeiert wird.

Steckbrief Andi Imhof
Wohnort: Attinghausen
Verein: Turnverein Bürglen UR, www.tvbuerglen.ch
Beruf: Metallbaukonstrukteur
Alter: 32 Jahre
Grösse: 190 cm
Gewicht: 120 kg
Lieblingsessen: ein gutes Stück Fleisch
Lieblingsgetränk: mal dies, mal das – kommt auf den Anlass an
Lieblingsmusik: je nach Anlass, von Volksmusik bis Pop
Hobbys: Nationalturnen, Schwingen, Sport allgemein wie Skifahren und Langlauf (bereits fünf Teilnahmen am Engadiner Skimarathon)

Steckbrief Flavio Zemp
Wohnort: Root
Verein: Eschenbacher Sportverein, www.esv-eschenbach.ch
Beruf: Schüler
Alter: 13 Jahre
Grösse: 177 cm
Gewicht: 80 kg
Lieblingsessen: Raclette
Lieblingsgetränk: Eistee
Lieblingsmusik: Charts
Hobbys: Nationalturnen, Sport allgemein wie Skifahren und Biken

Bilder: Franz Hess

Medienmitteilung

Siegermuni ist getauft!

An den Eidgenössischen Nationalturntagen vom 9. und 10. September 2017 in Eschenbach LU werden die Turner mit einem eindrücklichen Gabentempel für ihre Leistungen belohnt. Für den Sieger in der höchsten Kategorie wartet DONATU – der stolze und prächtige Siegermuni.

Bild oben: Das OK mit Munispender Edi Brüschweiler – Herzlichen Dank für das Prachtstier!

Am Donnerstag, 27. April 2017, wurde DONATU – zusammengesetzt aus DOnner NAtional TUrner – feierlich präsentiert. OK-Präsident Kurt Zemp freute sich, den Luzerner Ständerat Damian Müller unter den rund 30 Gästen bei dieser traditionellen Munitaufe begrüssen zu dürfen. Sara Wicki, Vize-Miss-Schweiz 2013, und der Eschenbacher Urs Fischer, alias Volksmusiker «Dr Eidgenoss», übernahmen die ehrenhafte Aufgabe als Patenpaar von DONATU. Der prächtige Stier wurde am 19. September 2015 geboren und wird im September gegen 1’000 Kilogramm auf die Waage bringen. 2016 gewann er am Stierenmarkt in Zug seine Abteilung mit der maximalen Punktezahl. Für Besitzer Josef Elmiger besitzt der Stier einen guten Charakter, ist sehr genügsam und ein würdiger Hauptpreis am «Eidgenössischen» im luzernischen Eschenbach.

Eschenbacher Volkmusikstar als Munigötti

Mit Urs Fischer, der unter dem Künstlernamen «Dr Eidgenoss» national bekannt ist, konnte das OK einen Eschenbacher als Munigötti gewinnen. «Da ich in Eschenbach die Schule besuchte und selbst im organisierenden Turnverein aktiv war, verbindet mich nicht nur der Ort sondern auch das Vereinsleben sowie die traditionellen Anlässe. Darum freut es mich ausserordentlich, als Munigötti an diesem besonderen Anlass dabei zu sein», so Urs Fischer. Das stolze Patenpaar macht Tele1-Moderatorin Sara Wicki komplett. Die aus Sursee stammende Vize-Miss-Schweiz von 2013 freut sich ganz besonders auf ihr Amt: «DONATU ist mein erster Göttibub! Ich bin stolz und freue mich sehr, diesen grossen Sportevents zu unterstützen – obwohl ich selber nicht turne, bin ich mit meinem Amt trotzdem ein Teil davon.»

 

Bilder: joekaeser.ch

Medienmitteilung

Favorit trifft Nachwuchsturner; Teil 1/3

Titelanwärter Damian Gehrig trifft den 10-jährigen Nachwuchsturner Felix Füglister

Am 9. und 10. September 2017 finden in Eschenbach LU die Eidgenössischen Nationalturntage statt. Die besten 400 Turner aus der ganzen Schweiz werden sich bei diesem Wettkampf messen. Das alle drei Jahre stattfindende «Eidgenössische» gilt bei den Nationalturnern als Saisonhöhepunkt – und bei den erwarteten rund 5’000 Zuschauerinnen und Zuschauer als attraktives Fest, um die traditionelle Sportart zu bestaunen und das unterhaltsame Rahmenprogramm zu geniessen.

Mit dabei sein wird auch Damian Gehrig aus Wasen im Emmental. Er gehört zum Kreis der Titelanwärter in der obersten Kategorie. In der Jugendklasse wird Felix Füglister vom organisierenden Eschenbacher Sportverein am Start sein. Im Gespräch sagen die beiden, warum sie Nationalturner sind und wieso sich ein Besuch bei den Eidgenössischen Nationalturntagen in Eschenbach lohnt.

Was ist dein Ziel an den Eidgenössischen Nationalturntagen 2017 in Eschenbach LU?
Felix Füglister:
Am «Eidgenössischen» in Eschenbach möchte ich gerne eine Auszeichnung erkämpfen. Ein Platz im vorderen Drittel der Rangliste wäre natürlich super.
Damian (Dämu) Gehrig: Ich will um den Sieg mitturnen. Wenn die Gesundheit mitspielt, ist das durchaus realistisch.

«Meine Form muss praktisch die ganze Saison – vom Frühling bis im Herbst – stimmen!» Damian Gehrig

Wie sieht deine Trainingsvorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt aus?
Gehrig:
Mit dem Unspunnen-Schwingen zwei Wochen vor den Eidgenössischen Nationalturntagen in Eschenbach folgen gleich die zwei wichtigsten Wettkämpfe im 2017 kurz hintereinander. Daher muss der Formstand im August und September stimmen. Aber auch beim Berner Kantonalen Schwingfest vom 9. Juli in Affoltern im Emmental will ich bereit sein. Mein Schwingklub ist ja schliesslich Organisator dieses grossen Anlasses. Meine Trainingseinheiten, bestehend aus dreimal Schwingen und je einmal Nationalturnen sowie Kraft und Ausdauer, sehen daher wie jedes Jahr aus, da ich praktisch die ganze Saison in Form sein muss. Insgesamt trainiere ich in etwa 7-8 Stunden pro Woche.
Füglister: Meine Trainings sind auch wie immer, da mache ich nichts Spezielles. Schön wäre, wenn ich bereits vor dem Saisonhöhepunkt gute Rangierungen feiern könnte. So wüsste ich, dass die Form stimmt ((lacht)). Mit Nationalturnen, Schwingen und der Jugendriege trainiere ich zirka 4-5 Stunden pro Woche.

Wie motivierst du dich, wenn du einmal keine Lust fürs Training hast?
Füglister:
Die Trainings gehören zu meinem fixen Wochenprogramm. Da gibt es nicht viele Gründe, nicht zu gehen. Und wenn ich wirklich mal keine Lust habe, motivieren mich meine Eltern. Im Schwingtraining werden mir jeweils «schwächere» Gegner zugeteilt, gegen die ich leicht gewinne. Jeder Sieg gibt mir wieder einen Motivationsschub.
Gehrig: Wir haben im Schwingklub Sumiswald ein sehr gutes Trainingsteam. Das bedeutet, dass ich nicht nur wegen dem «Schwitzen», sondern immer auch wegen den Kollegen gerne ins Training gehe.

Wie lange machst du die Sportart «Nationalturnen» schon? Und warum?
Füglister:
Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr im Nationalturnen. Ein Kollege hat mich ins Training mitgenommen – und es hat mir sofort gefallen ((lacht)). Nationalturnen ist ein Sport, der vielseitig ist und einfach Spass macht.
Gehrig: Vor 17 Jahren hat mich mein Vater fürs Nationalturnen begeistert. Da Nationalturnen sehr abwechslungsreich ist und viele Fähigkeiten verlangt, ist es für mich ein polysportiver Ausgleich zum Schwingen. Mir gefällt beim Nationalturnen zudem, dass ich mich bei allen Wettkämpfen selber anmelden und auch starten kann. Beim Schwingen ist das ganz anders, ziemlich reguliert nämlich. Beispielsweise darf an ausserkantonalen Schwingfesten nur mitmachen, wer eingeladen wird.

«Nationalturnen ist vielseitig und ein Sport, der einfach Spass macht!» Felix Füglister

Welches ist dein grösster sportlicher Erfolg?
Gehrig: Ich durfte mich bereits dreimal als Sieger eines Nationalturntages in der höchsten Kategorie feiern lassen. Auch zähle ich natürlich meinen dritten Platz an den Schweizer Meisterschaften 2016 in Netstal oder meinen ersten Kranz am Eidgenössischen Schwingfest 2016 in Estavayer dazu.
Füglister: Ich kann da noch nicht so viel aufzählen wie Damian. In guter Erinnerung habe ich jedoch die gute Platzierung an den Schweizer Meisterschaften 2016 in Netstal. Dieser Rang hat mich motiviert, weitere gute Resultate zu erturnen.

Welche sportlichen Tipps gebt ihr einander?
Füglister: Damian soll weitermachen wie bisher, dann wird er sicher noch oft als Sieger gefeiert werden. Ich wünsche ihm natürlich auch, dass er von Verletzungen verschont bleibt.
Gehrig: Der Spass und die Freude am Nationalturnen sollen immer im Vordergrund bleiben. Es ist aber auch wichtig, dass Felix die Trainings regelmässig besucht, gut mitmacht und einen Ehrgeiz entwickelt, der ihm noch viel Erfolg bringen wird.

«Der Spass und die Freude am Nationalturnen müssen im Zentrum sein. Dann können auch Erfolge gefeiert werden.» Damian Gehrig

Was können die Zuschauerinnen und Zuschauer am «Eidgenössischen» in Eschenbach LU erwarten? Auf was können sie sich freuen?
Gehrig: Das Wettkampf- und Festgelände ist in Eschenbach sehr kompakt. Mit dieser Infrastruktur und fantastischem Wetter ((lacht)) wird eine friedliche und familiäre Stimmung herrschen. Dazu können spannende und vielseitige Wettkämpfe hautnah mitverfolgt werden – was will man mehr?
Füglister: Es wird bestimmt sehr spannende und packende Zweikämpfe geben. Die Sportart «Nationalturnen» kann kennengelernt und miterlebt werden. Die verschiedenen Disziplinen werden die Zuschauer begeistern und beeindrucken.

Steckbrief Damian Gehrig
Wohnort: Wasen im Emmental
Verein: Schwingclub Sumiswald, www.schwingklub-sumiswald.ch
Beruf: Schreiner; in Ausbildung zum Technischen Kaufmann
Alter: 24 Jahre
Grösse: 179 cm
Gewicht: 80 kg
Lieblingsessen: Käse-Fondue; grilliertes Fleisch
Lieblingsgetränk: Coca-Cola
Lieblingsmusik: mal dies, mal das – kommt auf den Anlass an
Hobbys: Nationalturnen, Schwingen, Sport allgemein

Steckbrief Felix Füglister
Wohnort: Ballwil
Verein: Eschenbacher Sportverein, www.esv-eschenbach.ch
Beruf: Schüler
Alter: 10 Jahre
Grösse: 135 cm
Gewicht: 33 kg
Lieblingsessen: Omelette
Lieblingsgetränk: Eistee
Lieblingsmusik: Allan Walker
Hobbys: Nationalturnen, Schwingen, Jugendriege

Medienmitteilung

Eschenbacher Nationalturner auch am «Thurgauer» erfolgreich

Ein hervorragend organisierter Wettkampf mit vielen Teilnehmern aus der ganzen Schweiz lockte auch die Turner aus Eschenbach ins schöne Thurgau. Die Morgentemperaturen waren am Samstag, 22. April 2017, in Märstetten zwar noch etwas frostig, aber die Eschenbacher zeigten schon bei den Vornoten, dass man bereit und gewillt war, das Beste zu geben.

Wiederum gelang es Ueli Rölli, bereits beim Vornotenprogramm den Grundstein zu einem weiteren Top-Resultat zu legen. Mit nur gerade 0.4 Punkten Verlust beim Bodenturnen und 2 abschliessenden Siegen beim Ringen gewann er überlegen den Thurgauer Nationalturntag. Auch Florian Rölli und Livio Bühlmann zeigten bei den Vornoten eine starke Leistung und konnten sich am Schluss die Auszeichnung sichern. Seine allererste Auszeichnung gewann der junge Nino Würth in seiner ersten Saison. Diese sicherte er sich mit zwei Siegen im Sägemehl.

Auszug Rangliste
Kat. A: 16. Barmet Sven, Eschenbach; 19. Anderhub Thomas, Eschenbach; 21. Anderhub Michi, Eschenbach
Kat. L1: 21. Jung Valentin, Eschenbach
Kat. J2: 12. Rölli Florian, Eschenbach (mit Auszeichnung); 28. Schnider Josef, Ballwil
Kat. J1: 1. Rölli Ueli, Eschenbach; 10. Schnider Lukas, Ballwil; 19. Bühlmann Livio, Rothenburg (alle mit Auszeichnung)
Kat. JP1: 4. Rölli Toni, Eschenbach; 16. Würth Nino, Eschenbach (alle mit Auszeichnung); 28. Anderhub Kimo, Eschenbach; 35. Sticher Noah, Eschenbach; 36. Malinowski Kacper, Eschenbach; 42. Widmer Roman, Eschenbach

Gesamtrangliste

Eschenbacher Nationalturner am Zentralschweizer Jugendnationalturntag in Attinghausen

15 Turner und deren Betreuer nahmen am Samstag, 8. April 2017, den Weg nach Attinghausen unter die Räder, um sich bereits zum dritten Mal in dieser noch jungen Saison zu messen. Einiges wurde in den Trainings nochmals intensiv trainiert, mit dem Ziel, den einen oder anderen Platz in der Rangliste nach vorne zu hüpfen.

Eine erste Spitzenplatzierung gelang Toni Rölli bei der Kategorie Jugend Piccolo. Mit 27.9 Punkten beim Heben, Steinstossen und Bodenturnen plus den 2 Siegen im Ringen, erreichte er den tollen 4. Rang.

In der Kategorie Jugend 1 erkämpfte sich sein Bruder Ueli Rölli bereits den zweiten Sieg in diesem Jahr. Mit nur 0.1 Punkten Verlust bei den Vornoten und einem gestellten und einem gewonnenen Zweikampf gewann er diese Kategorie. Ebenfalls souverän vermochte Mathias Bisang mitzuhalten. Er bezwang beide Gegner im Sägemehl und erkämpfte sich die verdiente Auszeichnung. In der Kategorie Jugend 2 schlug nochmals ein Spross der Familie Rölli mit dem 8. Rang zu. Florian Rölli mit tollen 29.4 Punkten bei den Vornoten und einer Niederlage sowie einem Sieg erreichte auf diesem Wege seine ausgezeichnete Platzierung.

Rangliste: Jugend Piccolo: 4. Toni Rölli mit Auszeichnung, 25. Noah Sticher 27. Roman Widmer Jugend 1: 1. Ueli Rölli 12. Mathias Bisang 16. Jannik Suter 20. Livio Bühlmann alle mit Auszeichnung, 27. Lukas Schnider 36. Timo Anderhub 38. Levin Lötscher 49. Felix Füglister Jugend 2:8. Florian Rölli 28. Dario Suter 34. Josef Schnider 43. Fabian Aregger 44. Dario Botta

Gesamtrangliste

Eschenbacher Nationalturner testen ihre Form

Mit 17 motivierten Turnern reiste die Nationalturnerriege des Eschenbacher Sportvereins ESV an die Gruppenmeisterschaft nach Bilten GL. Diese erste Standortbestimmung im Jahr der Eidgenössischen Nationalturntage kam gerade gelegen, um den Jungs aufzuzeigen, wo der Hebel noch angesetzt werden muss. Im Vornotenprogramm gab es den einen oder anderen Dämpfer, aber auch sehr gute Leistungen zu verzeichnen. Allen voran einmal mehr Ueli Rölli, der sich bereits in einer hervorragenden Frühform präsentierte. Mit nur gerade 0.4 Verlustpunkten kam er auf ein Vornotentotal von 29.6 Punkten. Diese Spitzenposition gab er nicht mehr ab. Am Schluss durfte er sich den Kategoriensieg an seine Fahne heften. Ebenso zu überzeugen vermochte Mathias Bisang. Er erkämpfte sich zum 1. Mal die verdiente Auszeichnung in der Kategorie Jugend 1. Ebenso seine erste Auszeichnung erkämpfte sich der Urswiler Tobias Huser in der Kategorie L 1 – und dies bei seinem allerersten Wettkampf! Mit einem Vornotentotal von 38.2 Punkten sowie einem Sieg und 2 Gestellten erkämpfte er sich den tollen 5. Rang. Weiter absolvierten ihren allerersten Nationalturnwettkampf folgende ESV-Turner: Noah Sticher, Nino Würth, Kimo Anderhub, Roman Widmer, Mathias Bisang und Tobias Huser.

Die Auszeichnung erkämpften sich:
Jugend 1: 1. Ueli Rölli , 13. Livio Bühlmann, 14. Jannik Suter, 15. Mathias Bisang
Jugend 2: 8. Florian Bissig, 11. Josef Schnider
Leistungsklasse 1: 5. Tobias Huser

Gesamtrangliste